Katholische Kindertagesstätte St. Bernward

Kindertagesstätte

Die Kindertagesstätte ist nach modernen pädagogischen Standards ausgerichtet. Ihre Räume sind nach thematischen Schwerpunkten gestaltet: Bauen und Konstruieren, Rollenspiel und Theater, sowie Atelier. Außerdem gibt es eine Turnhalle, eine Cafeteria, eine Holzwerkstatt sowie einen Erlebnisraum. Im Erlebnisraum finden "Klein-Gruppen- arbeiten" statt; unter anderem auch die Experimentierwerkstatt, Faltarbeiten, Vorlesestunden und andere aktuelle Projekte. 

Die 2007 eingeweihte Krippe beherbergt zwei Gruppen in hellen und freundlichen Räumen. Diese sind unterschiedlich gestaltet. Sie berücksichtigen dadurch die verschiedenen Entwicklungsstufen der Kinder. In Planung ist ein naturnahes Außengelände.

Kinderkrippe

Auf dem Außengelände von Kita und Krippe befinden sich neben einem gut ausgestatteten Spielplatz und einer Hügellandschaft eine Wasserbahn, ein Trampolin, eine bekletterbare Großbaumwurzel sowie ein Kräuter- und ein Blumenbeet. Eine Bewegungsbaustelle animiert mit Materialien wie Baumstämmen, Kisten und Röhren, regt die Kinder an, kreativ eigene Bewegungslandschaften zu gestalten.

Das pädagogische Konzept verfolgt den situationsorientierten Ansatz, d.h. auf nachhaltige Interessen der Kinder wird besonders eingegangen. Die Kindertagesstätte ist eingebunden in den pastoralen Auftrag der Kirchengemeinde. Dies spiegelt sich im täglichen Miteinander mit den Kindern und ihren Familien wider. 

Anträge und Flyer zum Download

Aufnahmeantrag
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Flyer Elterncafe
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Familienwandertag

Eine kleine Runde für kleine und auch große Füße - Familienwandertag der Kindertagesstätte

Groß und Klein waren am Samstag, 19.September 2015, wieder zum Wandern eingeladen. Rund achtzig Wanderer haben sich trotz des eher durchwachsenen Wetters auf den Weg zum Seerosenteich im Burgdorfer Holz gemacht.

Unterwegs gab es für alle viel zu entdecken.

Pflanzen und Tiere sorgten für einen abwechslungsreichen Hinweg. Pilzsammler kamen auf ihre Kosten und konnten sich ihre Wochenendmahlzeit zusammensuchen.Hobbybastler bauten eifrig kleine Naturboote, welche anschließend auf ihre "Seetauglichkeit" getestet wurden. Nach einem gemütlichem Picknick am Seeufer wurde es noch einmal richtig spannend. Goldtaler führten die Kinder nicht nur auf den Weg zurück zum Parkplatz, sondern zu einem Schatz.

Insgesamt verbrachten wir ein paar kurzweilige und schöne Stunden miteinander.

Fotos: Kita St. Bernward Lehrte

Start in das Abenteuer Zukunft - Abschied von Angela Ruß

Kita-Team 2015. Foto: Kathrin Bode

Ganz ohne Tränen lief der Abschied von unserer Leiterin Angela Ruß am Freitag,
19. Juni 2015 nicht ab. Viele Kolleginnen, einige Kinder und auch Eltern wischten sich verstohlen mit einem Taschentuch über die Augen, als Angela Ruß nach 26 Jahren, mit einem Dankgottesdienst und anschließendem Beisammensein im Pfarrheim, verabschiedet wurde.

Ein bewegender Dankgottesdienst zum Thema "Spuren" und das Lied, welches das Kita- Team zum Abschluss des Gottesdienstes sang, sagt vieles über Frau Ruß und ihre Tätigkeit als Leiterin aus.

Dann bleiben die Spuren zurück … Autorin: Felicitas Rupprecht

Schuhe hinterlassen Spuren. Foto: Martina Bloch

Du hast uns jahrelang begleitet

und wir standen uns immer nah.

Und gerade in schweren Zeiten

warst du immer für uns alle da:

Mit Engagement und großem Herzen,

Energie und auch mit Humor,

voller Lust und voller Leben,

hattest immer ein offnes Ohr.


Doch nun willst du dich verändern,

und wir wünschen dir auch viel Glück:

deine Spuren aber bleiben zurück.

Symbolisches Abschiedsgeschenk: Ein Regenschirm als Gottes Schirm. Foto: Simone Roland

Der Liedtext sagt es ziemlich treffend, Frau Ruß hinterlässt viele Spuren ihrer Arbeit. Die Erweiterung der Kindertagesstätte um den Mehrzweckraum und die Caféteria, der Ausbau der Küche, um den Kindern täglich frisch zubereitetes Mittagessen anbieten zu können, die Weiterentwicklung der konzeptionellen Arbeit, bis hin zur Eröffnung unserer Krippe für 27 Kinder im Alter ab 8 Wochen bis zu drei Jahren, ... .
Hier können nur Auszugsweise einige Höhepunkte ihrer Arbeit genannt werden. Es gibt auch viele persönliche Begegnungen, die die Kinder mit ihren Familien und auch uns Mitarbeiterinnen sehr geprägt haben.

Die Kinder verabschiedeten sich bereits am Vormittag von Frau Ruß. Sie sangen ein Lied über einen Regenschirm und schenkten ihr auch einen, damit sie stets unter Gottes Schirm stehen möge und für das Hamburger "Schiet- Wetter" gewappnet sei..

Ab 01. Juli 2015 beginnt Frau Ruß ihren persönlichen Start in das Abenteuer Zukunft  -  sie übernimmt die Leitung einer integrativen Kindertagesstätte in Hamburg.

Die Kinder sangen ein Lied vom Regenschirm. Foto: Simone Roland

Abschließend können wir von Herzen nur Danke sagen, Danke für einen unvergleichlichen Einsatz in den vergangenen Jahren, für viele persönliche Worte und Begegnungen, für viele Erlebnisse, für die vielen hinterlassenen sichtbaren und unsichtbaren Spuren und so vieles mehr. Dankeschön!

Möge Gottes guter Segen Frau Ruß auf ihrem Weg: in das Abenteuer Zukunft begleiten und seine Hand sie halten.

für das Kita- Team
Cornelia Holze

Ausflug Kestnermuseum Hannover

Nachdem wir uns seit mehreren Wochen mit dem Thema Farben beschäftigt haben, fuhr an zwei Tagen zwei kleine Gruppen ins Kestnermuseum und nahmen an einer Führung zum Thema Farben und Formen teil.

Nach dem Mittagessen fuhren wir  mit dem Zug nach Hannover. Auf dem Hauptbahnhof angekommen, stiegen wir in die Stadtbahn Richtung Landtag und stiegen dort, nach einer sehr beengten Fahrt, aus.

Wir staunten, denn es gab hier ganz andere Häuser und Türme als in Lehrte. Von einigen Bauwerken wurden Fotos gemacht. Nach einem kurzen Fußmarsch gelangten wir zum Museum. Ein freundlicher Herr war so nett und fotografierte eine Gruppe.

Nachdem wir unsere Jacken und Mützen abgelegt hatten, warteten wir im Foyer. Dort entdeckten wir ein digital bewegtes Bild. Darauf machten sich Arbeiter mit Brettern zu schaffen. Bald schon erkannten wir, dass das die Zeit war.

Ja, es war nun 13 Uhr und … Minuten. Es war immer etwas Spannung dabei. Um 14 Uhr begann unsere Führung und wir wurden von Frau Winzingerode freundlich begrüßt. Sie führte uns an einer sensationellen Wasseruhr vorbei in das Atelier. 

Auf dem Tisch standen drei Flaschen, gefüllt mit den Grundfarben: Rot, Blau und Gelb. Wir erfuhren, dass es reine Farben sind.  Wir sahen, dass das Rot, genannt, Magenta-Rot, eher wie pink aussah. Frau Winzingerode erzählte uns, dass früher die Farben aus farbigen Steinen hergestellt wurden, in dem man diese zerrieb. Ein besonderes Blau wurde aus dem Edelstein Lapislazuli hergestellt und diese wertvolle Farbe konnten sich nur Könige leisten.

Wir durften dann aus den Grundfarben weitere Farben mischen.

Aus einer Reihe gemischter Farben entstand schließlich der Farbkreis.

Schließlich wurden alle Farben miteinander vermischt und es sah dann so aus: „Matschmonsterfarbig“oder „so braun wie schmutziges Pfützenwasser“!

Dann führte uns Frau Winzingerode durch einen Teil des Museums. August Kestner war zu seiner Zeit auch ein Sammler von Gegenständen. Er lebte vor mehr als 150 Jahren und hinterließ seine Sammlung diesem Museum, welches seinen Namen trägt.

Wir sahen uns verschiedene Alltagsgegenstände aus verschiedenen Zeiten an. Wir sahen alte und kostbare Trinkgefäße. Sie waren aus Gold und hatten verschiedene Formen, wie zum Beispiel die einer Eule oder eines Schiffes. Desweiteren sahen wir Gegenstände aus anderen Materialien, zum Beispiel aus Porzellan, Keramik, Glas, Holz und Kunststoff.

Nach diesem Rundgang durchs Museum fanden wir uns wieder im Atelier des Museums ein. Frau Winzingerode hatte für uns schon einiges parat gestellt. Sie zeigte uns, wie man aus blauem Farbpulver, aus den sogenannten Farbpigmenten, und einem Bindemittel Farbe herstellen kann. 

Aus dieser entstandenen Farbe durften wir unser eigenes Geschirr, einen Teller, bemalen. Das bereitete uns besondere Freude, so dass es nicht nur bei einem Teller blieb.

In einer Abschlussrunde durfte jeder erzählen, was ihm besonders gefallen hat:

Als wir wieder im Foyer eintrafen, stand die Wasseruhr und auch die „digital bewegte Bilder- Uhr“ auf 15.35 Uhr. Und so ging unsere erlebnisreiche Zeit im Museum zu Ende.

Nun liefen wir  wieder zur Stadtbahnhaltestelle, um zum Hauptbahnhof zu gelangen.  Zum Glück hatten alle von uns im „Bummelzug“ einen Platz gefunden. Auf dem Bahnhof in Lehrte nahmen euch die Eltern freudig in Empfang.

Der Ausflug und das Erlebnis im Kestnermuseum hat gezeigt, wie interessiert, neugierig  und mit wie viel Freude ihr Neues entdeckt.

Fotos: Kita St. Bernward Lehrte

Musikprojekt - Es tönt und klingt

Die Kinder der Einrichtung zeigten ein großes Interesse an verschiedenen Liedern und bauten Instrumente im Rollenspiel nach.

Dies war der Startpunkt für das Musikprojekt.

In den verschiedenen Themenwochen (Orffsche Instrumente, Streichinstrumente, Blasinstrumente) haben die Kinder verschiedene Instrumente kennen gelernt und diese im Kreativbereich und der Holzwerkstatt selber hergestellt. Die Ergebnisse waren: Rasseln, Klanghölzer, Regenmacher, Cello, Xylophon und ein Kontrabass.

Unterstützung bekamen die Erzieher bei diesem Projekt von Eltern und Großeltern, die ihre Instrumente mitgebracht und vorgestellt haben. So konnten die Kinder hautnah erleben, wie die Instrumente klingen und aussehen (Cello und Violine).

Durch die Unterstützung des Fördervereins konnten Studenten der  Musikhochschule Hannover mit einbezogen werden. So fanden Einheiten mit Orffinstrumenten, Cello und Querflöte und Klavier statt.

Zum Bereich Blasinstrumente  (Blockflöte, Klarinette, Saxophon  und Posaune) konnten wir  einen Musikpädagogen der Musikhochschule Braunschweig gewinnen. Das war eine große Bereicherung für uns alle.

Begleitend zu den Themenwochen wurden den Kindern verschiedene Hörgeschichten vorgestellt, wie Geraldine und die Mauseflöte, Peter und der Wolf, Karneval der Tiere.

In der Hörwerkstatt konnten die Kinder erarbeiten, wann und wie  verschiedene Sachen klingen, aus welchem Material die verschiedenen Instrumente sind, wann der Klang laut oder leise klingt, …

Bislang hatten alle Beteiligten viel Spaß, unsere Kinder können nun die verschiedenen Instrumenten namentlich benennen bzw. heraushören. Mit viel Begeisterung und Ausdauer waren sie auch an der Konstruktion der Instrumente beteiligt.

Fotos: Kita St. Bernward Lehrte

Experimente – Werkstatt

Ein Experiment unter vielen, ist z. B. die „Farbenzauberei mit Rotkohl“.

Rotkohl enthält einen speziellen Farbstoff, der beim Zerstoßen der Blätter oder beim Kochen austritt. In neutralem Wasser ist dieser Farbstoff  bläulich violett. Er ändert jedoch seine Farbe, je nachdem worin er gelöst wird. In einer Säure (Essig) wird er rot, in einer Lauge (Backpulver) blau. Ist die Lauge stärker (Waschpulver), wird er grün. Der Farbwechsel zeigt also an, ob eine Flüssigkeit eine Säure oder eine Lauge ist.

In einem weiteren Experiment kann man prima einen ausbrechenden Vulkan simulieren.

Die Kinder haben großen Spaß daran, Mehl zu einem Berg anzuhäufen. Dann wird die Mitte zu einem  Krater ausgehöhlt und Backpulver hinein gegeben. Nach und nach gießt man den Essig, der mit Speisefarbe in rot eingefärbt ist, in den Krater und es fängt an zu sprudeln und schäumen und die Lava ergießt sich über den Vulkan.

Fotos: Kita St. Bernward Lehrte

Naturentdeckerwerkstatt - Sommer

Naturentdeckertag

Heute, am 06.Mai 2013, waren wir wieder am Naturentdeckertag auf dem Weg in den Stadtpark, um nach unseren Erdkröten Ausschau zu halten. Was werden wir heute entdecken?

Am Teich angekommen schauten wir gleich in den Teich, um vielleicht Kröteneier zu entdecken. Leider wurden wir enttäuscht. Kein Laich war zu sehen, der an einer Schnur befindlich, auf der Wasseroberfläche schwimmt.

Aber beim genauen Hinsehen sahen wir doch etwas. Da zappelten unzählig viele kleine schwarze „Dinger“ im Wasser. Ja, aus dem Laich haben sich schon die kleinen Kaulquappen entwickelt.
Wie sehen diese aus? Die Kaulquappen haben einen kleinen schwarzen Körper und einen Schwanz.
Wir zeichnen diese kleinen Lebewesen auf ein Papier.

Auf dem Nachhauseweg erfreuen wir uns über die Blumen, die die Wiesen, die Wegränder und schließlich auch uns schmückten.

Fotos: Kita St. Bernward Lehrte

Naturentdeckerwerkstatt - Frühling

Frühlingserwachen

Wenn ich morgens früh aufstehe
und in meinen Garten gehe,i
st der Frühling aufgewacht
still und leise über Nacht. 

Frisches Grün sprießt an den Zweigen,
überall sich Blüten zeigen,
Hummeln brummen durch die Luft,
schnuppern zarten Frühlingsduft. 

Sonne lacht vom Himmelszelt,
bunt und fröhlich ist die Welt,
gute Laune weit und breit,
Frühling ist ‚ne schöne Zeit.

Eine kleine Gruppe von Kindern machten sich auf den Weg in den Stadtpark, um den langersehnten Frühling zu entdecken.

Schon auf dem Weg zum Park fanden wir verschiedene Farben des Frühlings. Einige davon haben wir mit der Kamera festgehalten. Hier sahen wir den Krokus, den Wiesengoldstern und den Blaustern. Auch das Gänseblümchen schmückte die Wiesen.

Wo haben sich die Tiere versteckt?

Das Rufen und Zwitschern der Vögel war nicht zu überhören. Auf der Wiese war gerade ein Amselpärchen unterwegs, um sich Futter zu suchen. Ein gelber Zitronenfalter flattere an uns vorbei. Beim Picknick am Teich besuchten uns kleine schwarze Käfer. Einer krabbelte sogar in die Brotdose eines Kindes. Das fand dieses gar nicht gut. Auch ein paar Ameisen besuchten uns. Vom Teich her hörten wir ein Schnattern von einem Stockentenpaar. Später hörten wir das laute Krächzen eines Eichelhähers, der sogenannten „Waldpolizei“. Das ist der Vogel, der andere Vögel bei Gefahr warnt. Vielleicht war ein Raubvogel nach Futtersuche unterwegs? Oder waren wir vielleicht zu laut?

Aber was war das für ein Geräusch? Blub – Blub- Blub- Wir wurden ganz neugierig, unterbrachen unser gemütliches Frühstück und schauten in den Teich.

Was war das denn? Frösche, die umher schwammen? Sie sahen braun aus und hatten Warzen auf dem Rücken. Es waren Erdkröten. Einige schwammen zu zweit. Eine  große Kröte hatte eine Kleinere auf ihrem Rücken sitzen.

Als ich den Kindern sagte, dass  das Weibchen größer, als das Männchen ist, erwiderte ein anderes Kind: „Na  klar, bei uns ist das auch so:  Meine Mama ist auch größer, als mein Papa.“ Er war es auch, der auf dem Weg zwei Kröten entdeckte. Leise schlichen wir uns heran, um sie nicht aufzuschrecken. Eine ganze Weile betrachteten wir das Pärchen.

Als wir uns wieder von ihnen entfernten, hüpfte das Erdkrötenpaar in Richtung Teich. Dahin, wo schon die anderen  schwammen.

In der nächsten Woche gibt es ganz sicher wieder Neues zu entdecken. Na dann, bis zum nächsten „Naturentdeckertag“. 15. April 2013

Fotos: Kita St. Bernward Lehrte

Naturentdeckerwerkstatt - Herbst und Winter

Eins, zwei Blicke in die „Naturentdeckerwerkstatt“ der Kindertagesstätte

„Der Winter mit seinen Schnee- und Eiskristallen ist der Bildhauer der Natur, wie der Herbst mit seiner Farbenpracht der Maler.“    Karl Mizolek

Herbst

Die faszinierenden bunten Farben des Herbstes sind noch in Bildern und Erinnerungen in uns. Eingefangen haben die Kinder  diese Farbpracht in einen gemeinsam gebundenen Herbstkranz, der den Eingang der Tagesstätte bis in die Adventszeit schmückte.

Holzwerkstatt

Um unsere heimischen Singvögel im Winter gut zu versorgen, begannen wir schon im November mit dem Bau von zwei Vogelfutterhäuschen. An vielen Tagen waren die Kinder fleißig in unserer Holzwerkstatt mit Sägen, Feilen und Schleifen dabei. Nach vielen Arbeitsstunden schafften wir es, die Häuschen Anfang Januar fertig zu stellen. Jetzt kündigte sich auch schon der erste Schnee an.  Ein Vogelfutterhaus brachten die Kinder mit Hilfe des Hausmeisters auf dem Außengelände der Krippe an und das zweite im Gelände des Kindergartens. Schnell waren die Futterstationen aufgefüllt und nun sieht man Kinder staunend am Fenster oder auch draußen stehen, die die Vögel beobachten. Manchmal singen die Kinder dazu das Lied von der Meise, welches sie in der Zeit gelernt haben: „Kleine Meise, kleine Meise, sag‘ wo kommst du denn her? Suche Futter, suche Futter, aber alles war leer.“  Damit das nicht vorkommt, brachten die Kinder Vogelfutter mit. In einer weiteren Aktion stellten Kinder selbst Futterglocken her.

Schnee

Endlich schneite es. Auf Entdeckung ging es mit der Frage: Wie sieht Schnee aus? Ausgerüstet mit Lupen, Sitzmatten, Skizzenblätter und Stiften machten wir uns auf den Weg, um Schneeflocken einzufangen und sie genauer zu betrachten. Wir mussten schon ein wenig Geduld mitbringen, um auf der Schneedecke einzelne Schneekristalle oder -sterne zu entdecken. Ein Kind sagte: „Die sehen ja pieksig aus!“ Andere Kinder kamen auf die Idee und versuchten die Kristalle am Stamm eines Baumes oder an einer Mauer zu entdecken. Freudig riefen die Kinder die anderen herbei, wenn es ihnen gelungen war, solch ein kleines Wunder zu entdecken. Einige Kinder hielten ihre Beobachtungen auf ein Skizzenblatt fest.

Eisige Zeiten

Zeiten, um Eislaternen zum Leuchten zu bringen
Anhaltende Minusgrade luden uns ein, mit Eis zu experimentieren. Wir bauten Eislaternen. Dazu benötigten wir, na was schon, Wasser, viele Eimer in verschiedenen Größen, Steine zum Beschweren, Bindfaden und Stöcke. Um den Laternen neben den Kristallformen noch etwas Besonderes hinzuzufügen, gaben wir frische Tulpen- und getrocknete Rosenblätter in das Wasser. Nach 3 - 4 Tagen Wartezeit konnten wir die „gewachsenen“ Laternen aus ihren Formen  befreien und sie mit dem Glanz von Kerzen zum Leuchten bringen. „O, sah das schön aus!“ - nicht nur Kinderaugen, sondern auch die Augen der Erwachsenen kamen ins Staunen: „So einfach und doch so wunderschön“, hörten wir sagen.

Fotos: Kita St. Bernward Lehrte

Kontakt

Cornelia Holze, Leiterin
Feldstr. 6a + 8
31275 Lehrte

Tel.: 05132 3294
Fax: 05132 506397

E-Mail: 
kita.st-bernward.lehrte(at)t-online.de

Krippe-Betreuungszeiten

ganztags:
08:00 - 14:00 Uhr 

Frühdienst:
07:30 - 08:00 Uhr