Pfarrer Roman Blasikiewicz

Roman Blasikiewicz

Ich heiße Roman Blasikiewicz und bin am 02.06.1950 in Schöppenstedt am Elm geboren. Nach der Volksschule machte ich eine Tischlerlehre im Kloster bei den Oblaten des Hl. Franz von Sales in Haus Overbach bei Jülich. Nach der Gesellenprüfung besuchte ich bis zum Abitur das Erzbischöfliche Abendgymnasium in Neuss am Rhein. Meinen Schulbesuch und das anschließende Theologie-Studium finanzierte ich durch meine Arbeit als Tischler und durch andere Tätigkeiten.

Nach dem Abitur nahm mich unser Bischof Heinrich Maria Janssen als Priesteramtskandidat an und bat mich, zum Studium nach Paderborn zu gehen. Meine Freisemester verbrachte ich in München. Ich schloss mein Studium in Paderborn mit dem theologischen Diplom ab.

Nach meiner Diakonenweihe 1984 machte ich ein sechsmonatiges Praktikum in der Gemeinde St. Raphael in Wolfsburg und wurde am 1. Juni 1985 im Mariendom in Hildesheim von Bischof Dr. Josef Homeyer zum Priester geweiht.

In meiner ersten Kaplanstelle wurde ich in Salzgitter 3 Gemeinden zugeteilt. Von 1986 - 1989 war ich Kaplan in der Herz-Jesu-Gemeinde in Bremerhaven-Gestemünde, danach Kaplan in Hamburg-Wilhelmsburg mit St. Bonifatius und St. Maximilian Kolbe.

Von 1991 bis 1994 war ich Pfarrer in der Heilig-Geist-Gemeinde in Stade mit St. Joseph und Drochtersen sowie St. Lukas in Fredenbeck.

Vom 1. Juni 1994 bis Ende Oktober 2003 leitete ich als Pfarrer die St. Willehad-Gemeinde in Bremen-Aumund.

Seit dem 1. November 2003 bin ich Pfarrer der St. Bernward-Gemeinde Lehrte.

Wichtig ist für mich in heutiger Zeit, dass die Kirchengemeinde lebendig und missionarisch ist und über den "eigenen Tellerrand" hinaussieht. Das gelingt, wenn viele sich aktiv am Gemeindeleben beteiligen und ihren Glauben ganz konkret im Alltag leben. Die Mitte unseres Glaubens ist Jesus Christus, dazu gehören die Feier der Gottesdienste, der diakonische Dienst und die Verkündigung des Wortes Gottes.

Das Faszinierende der Seelsorge in der Gemeinde ist, dass man es mit allen Altersgruppen zu tun hat, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen befinden. Besonders die Jugendlichen wollen wissen, ob wir von ganzem Herzen Zeugen Christi sind. Die unglaublich befriedigende Kraft des Glaubens ist auch heute noch ein konkurrenzloses Angebot. Wir Christen müssen uns klar machen, was das für eine Botschaft ist, die nur wir haben. Was ist das, was nur wir empfangen und deshalb auch zu verkünden haben?

Schauen wir mit den Augen Christi, dann sehen wir die Wirklichkeit des Menschen und die Wirklichkeit Gottes in einem neuen Licht. Der Blick Jesu wendet sich stets nach vorne, er geht niemals zurück im Sinne einer lamentierenden Vergangenheitsbewältigung. Die Stunde der Kirche ist immer wieder von Neuem da, sie ereignet sich im Hier und Jetzt. So müssen wir heute viele in den Blick nehmen, die kaum noch wissen, was Christsein eigentlich heißt.

In all den Jahren meines priesterlichen Dienstes hat mich das Wort des Apostels Paulus "Für die Menschen bestellt" (Hebr 5,1) nicht mehr losgelassen. Dieses Leitwort prägt auch weiterhin mein Wirken in meinen vielfältigen Aufgaben in St. Bernward mit St. Theresia in Ahlten.