Geistliches Wort für den Mai
Maria – Der Garten, der niemals verwelkt
Wenn der Mai das Land mit seinem frischen Grün überzieht und die Gärten in ein leuchtendes Blumenmeer verwandelt, feiert die Kirche Maria. Doch dieser Marienmonat ist weit mehr als nur ein Fest der Natur: Er ist das lebendige Zeichen für den Sieg des Lebens über den Tod. In Maria sehen wir, wie die winterliche Erstarrung der Welt einem neuen, ewigen Frühling weicht. Ihr Leben zeigt uns, dass dort, wo Gott Raum findet, selbst das Dunkel des Grabes zu einem blühenden Garten wird.
Eine berührende Legende erzählt uns, was geschah, als Maria ihr irdisches Leben vollendete. Als die Apostel ihr Grab nach einigen Tagen öffneten, fanden sie darin keinen Leichnam und keine Spur von Verwesung. Stattdessen schlug ihnen ein wunderbarer Duft entgegen, und das Grab war gefüllt mit unzähligen, herrlich blühenden Rosen.
Dieses Bild des Blumenmeeres im Grab ist die Osterbotschaft des Marienmonats: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Wo Gott Raum bekommt – so wie im Schoß und im Herzen Marias – da verwandelt sich selbst die Dunkelheit des Grabes in einen blühenden Garten.
Die Tradition nennt Maria die „neue Eva“. In der biblischen Geschichte führte das Misstrauen der Menschen im Garten Eden zu einem Riss zwischen Gott und Mensch. Maria heilt diesen Riss durch ihr mutiges „Ja“. Wo Adam und Eva zweifelten, vertraute Maria. Mit ihr beginnt ein neuer Frühling für die Schöpfung: Sie führt uns zurück in den Garten Gottes, in dem das Leben wieder blühen darf.
Maria als neue Eva ist keine Figur aus einer fernen, heilen Welt. Sie lädt uns ein, die Resignation zu verabschieden. Wo ist unser Alltag „winterlich“ erstarrt oder betongrau? Das Blumenmeer im Mai ist ein Statement dagegen. Gott lässt auch dort Neues wachsen, wo wir heute nur Stillstand sehen. Werden wir – wie Maria – zu Mitgestaltern dieses Gartens, indem wir heute kleine Samen der Zuversicht säen und so selbst ein wenig von diesem „Duft von Ewigkeit“ in unsere Welt bringen.
Stefan Horn
Gemeindereferent St. Nikolaus Burgdorf
Spendenaufruf für die Dachsanierung
der Kirche St. Josef Bolzum
Ein neues Dach für St. Josef Bolzum
Wir brauchen Ihre Unterstützung bei der Kirchendachsanierung von St. Josef in Bolzum
Als Folge eines Sturmschadens am Kirchendach von St. Josef in Bolzum durch eine Windhose, die im Februar 2020 durch Bolzum gezogen ist, ist es in der Folgezeit zu weiteren Schäden durch eindringendes Regenwasser gekommen.
Zwischenzeitlich mussten mehrfache Notsicherungsmaßnahmen der Pfarrgemeinde am Kirchendach durchgeführt werden. Dadurch konnten weitere Schäden im Bereich des Altarraumes, der Sakristei und der Orgel verhindert werden. Es hat sich aber gezeigt, dass die Schiefereindeckung aus dem Baujahr der Kirche von 1898 insgesamt marode ist. Leider ist es auch im Bereich des Kirchturms durch Feuchtigkeitsdurchdringung zu Schäden an der Holzkonstruktion gekommen.
Hierdurch ist jetzt die Komplettsanierung des Kirchen- und Turmdaches zwingend erforderlich geworden. Diese Sanierungsmaßnahme soll noch in diesem Jahr mit finanzieller Unterstützung des Bistums Hildesheim durchgeführt werden.
Für unsere Pfarrgemeinde ist die Beteiligung an den Sanierungskosten in Höhe von ca. 210.000 € eine große finanzielle Herausforderung. Wir sind uns aber einig, dass wir unsere Kirche St. Josef in Bolzum, die sich großer Beliebtheit in unserer Pfarrgemeinde und über deren Grenzen hinaus erfreut, erhalten wollen. Nicht zuletzt, da die unter Denkmalschutz stehende Kirche auch aus einer der ältesten katholischen Pfarrstellen in der Region Hannover hervorgegangen ist, die nachweislich bereits 1764 dokumentiert wurde.
Dankenswerterweise hat uns bereits die Klosterkammer Hannover für dieses Projekt eine großzügige Förderung zugesagt.
Bitte helfen auch Sie durch eine Spende mit, unsere Kirche St. Josef in Bolzum zu erhalten, damit wir sie auch in Zukunft als Treffpunkt für Gottesdienste und zur Begegnung nutzen können.
Auch in diesem Jahr findet bei uns in der Gemeinde wieder eine Fronleichnamsporzession statt.
Wir beginnen mit einer Hl. Messe um 09:30 Uhr in St. Bernward anschließend startet die Prozession.
Zelebrant ist in diesem Jahr Pastor Christoph Müller
Es soll auch wieder gegrillt werden und wir würden uns über Ihre Unterstützung in Form von Salatspenden freuen.
Sie möchten sich einbringen? Dann tragen Sie sich in die ausliegenden Listen in den Kirchorten oder auf digitalem Weg
indem Sie hier klicken → Salatspenden ein.
Ansprechpartner und Informationen zur Prävention in unserer Gemeinde finden Sie hier.
© Rainer Sturm / pixelio.de























